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Mythos Energie-Effizienz

Hausbesitzer können Geld sparen und das Klima schonen – dies ist kein Mythos

Rund um die energetische Sanierung der eigenen vier Wände ranken sich viele Fragen oder Vorurteile. Der eine oder andere Mythos ist da definitiv im Spiel. Dabei gibt es viele Gründe für Immobilienbesitzer, sich mit Energieverbrauch, erneuerbaren Energieformen und den staatlichen Zuschüssen zu befassen.  Weiterlesen

Förderprogramm noch attraktiver

Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW bietet Zuschüsse und attraktive Zinsen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zum 1. Januar 2016 ihr Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ erweitert. Das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte 165 Millionen Euro zur Verfügung, um so genannte effiziente Kombinationslösungen zu fördern. Weiterlesen

Sanieren geht über Studieren

Sanieren ist im Trend: vor allem altersgerechtes Umbauen wird im Lübbecker Land immer wichtiger

In Zeiten niedriger Zinsen stehen Immobilien hoch im Kurs. Nicht nur in Sachen Kauf oder Verkauf, sondern auch beim Sanieren. Denn wenn nicht jetzt, wann dann? In welchen Bereichen wird derzeit verstärkt umgebaut? Und worauf sollte man beim Sanieren achten? Die Antworten lieferte in unserem Interview für „VB aktuell“, das elektronische Magazin  der Volksbank Lübbecker Land, der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Wittekindsland, Karl Kühn (Lübbecke).

Herr Kühn, wenn wir einmal quer über alle Gewerke blicken: Welche Trends beim Sanieren beobachten Sie derzeit?

Die Wärmedämmung ist nach wie vor ein Thema. Denn viele Häuser, die jetzt im Verkauf sind, sind nicht gedämmt. Beim Umbau von Gebäuden und auch beim Neubau geht der Trend zu kleinen Wohnungen. Also zum Beispiel aus einer großen Wohnung zwei kleine zu machen

Wenn wir das Thema Sanieren  und Umbauen einmal aufteilen in den privaten und den gewerblichen Bereich…

…dann beobachten wir Handwerker, dass im privaten Bereich Familien beim Sanieren mittlerweile vieles selbst erledigen. Da gibt es aber auch tolle Möglichkeiten des Zusammenspiels bei privaten Sanierungsprojekten. Bei Wärmedämmungen zum Beispiel können bestimmte Arbeiten in Eigenleistung bei voller Gewährleistung eingebracht werden. Das spart Geld. Die Handwerksbetriebe geben dabei gerne Hilfestellung. Im gewerblichen Bereich ist das Auftragsvolumen gut bis sehr gut, weil die Konjunktur floriert. Kommunen investieren derzeit in Schulen und Rathäuser, vergangenes Jahr wurden in vielen Kitas Räume für den U3-Bereich umgebaut. Auch das altersgerechte Umbauen ist stark gefragt.

Altersgerechtes beziehungsweise barrierefreies Umbauen: Wie wichtig ist das?

Es wird immer mehr. Die Menschen sind mittlerweile sensibler dafür und fangen rechtzeitig, also ab einem Alter von etwa 50 Jahren, an, es umzusetzen. Es geht zum Beispiel darum, im Badezimmer die Einstiege zur Dusche oder Wanne ebenerdig zu haben oder auch breite Türen einzubauen. Das ist ein Zukunftsmarkt, das Thema wird sich immer mehr in den Vordergrund schieben. Die Menschen wollen nach Möglichkeit auch als Senior in ihrer Wohnung leben, deshalb sollte diese dann frühzeitig altersgerecht sein.

Wenn ich mich dafür interessiere, was muss ich dann tun?

In aller Regel werden Sie für einen altersgerechten Umbau keinen Bauantrag stellen müssen, weil es sich um einen Innenausbau handelt. Sprechen Sie also direkt einen Innenarchitekten oder einen Handwerksbetrieb an, zum Beispiel einen Sanitärexperten. Kunden möchte heutzutage vieles aus einer Hand haben und nur einen festen Ansprechpartner haben. Bei einem solchen Umbauprojekt bedeutet das, dass ein Handwerksbetrieb, eine Firma Ihr Ansprechpartner ist, der mit den anderen Gewerken zusammenarbeitet. Die Planung ist dabei äußerst wichtig, denn oft sollen die Arbeiten kurzfristig erledigt werden. Das klappt aber termingerecht. Daher ist auch dies ein Wachstumsmarkt.

Gibt es für altersgerechtes Umbauen finanzielle Hilfen?

Ja, die gibt es. Es bestehen Fördermöglichkeiten durch entsprechende Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sprechen Sie dies bei Ihrer Hausbank, in unserem Falle also der Volksbank Lübbecker Land, direkt an. Die Zinsen sind niedrig, der Zeitpunkt für das Umbauen ist also günstig.

Herzlichen Dank, Herr Kühn, für dieses Gespräch zum Thema Sanieren!

Kreishandwerksmeister Karl Kühn ist nach wie vor auf „seinen“ Baustellen sehr präsent.

Viele weitere Informationen und Ansprechpartner zum Thema Sanieren finden Sie auf der Internetseite der Kreishandwerkerschaft Wittekindsland: